Sie sind hier: Startseite > Aktuelles

Aktuelles

Bürgersprechstunde


Die nächste Bürgersprechstunde nach den Sommerferien findet statt am Dienstag, 11.09.2018.


Diese Woche im Kinderferienprogramm


Eine Bitte vorab:
Meldet Euch bitte ab, wenn Ihr bei einer
Veranstaltung nicht teilnehmen könnt. Dann
kann ein anderes Kind von der Warteliste
nachrücken.

Anruf genügt: 
Jasmin Frieß           Tel.: 942016
Sandra Gregorg      Tel.: 7294803
Sonja Lutz               Tel.: 746970


Nr. 14 Do 16.08.   09.00 – 11.30 Uhr
Rund um den Zahn: Frühstück, Zähneputzen, Spiele

Treff:  Evang. Gemeindehaus
Mit:      gute Laune und Hunger

Nr. 15 Fr 17.08.   19.30 – 0.00 Uhr
Open Air Kino am Musikerhäusle
Treff:  Musikerhäusle des Musikvereins

Mit:      Gute Laune, Isomatte, Decke,
wetterfeste und warme Kleidung

Nr. 16 Do 23.08.   14.00 – 17.00 Uhr
Kinder erleben Pferde

Treff:  Lindenhof 2, Ohmden
Mit:      Wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, Getränk



Tarifzonenreform der VVS – Ohmden profitiert


Die VVS-Tarifzonenreform besteht zusammengefasst aus folgenden Maßnahmen:

Keine Tarifanpassung in 2019,
Zusammenlegung der heutigen Stuttgarter Zonen 10 und 20 zu einer Zone,
Zusammenlegung der heutigen 60er und 70er Ringe zu einem Ring,
Wegfall der sogenannten Sektorengrenzen in den Ringen, d.h. ein Ring ist dann eine durchgehende Zone,
Günstigere TagesTickets

Ohmden profitiert mehrfach von der Tarifzonenreform:

Zunächst bleiben die Preise unverändert zu diesem Jahr
Durch die Zusammenlegung der 60er und 70er Ringe werden alle Fahrten von Ohmden nach Kirchheim/Teck eine Preisstufe günstiger: Anstelle heute zwei Zonen reicht dann eine Zone nach Kirchheim/Teck. Konkret kostet ein MonatsTicket ab April 2019 dann 67,60 € anstelle von 86,50 €, ein EinzelTicket 2,50 € anstelle von 2,90 €.
Alle Fahrten in die Stuttgarter Innenstadt (heutige Zone 10) werden sogar um zwei Preisstufen günstiger: Anstelle heute 7 Zonen reichen dann 5 Zonen. Konkret kostet ein MonatsTicket ab April 2019 dann 167,00 € anstelle von 221,00 €, ein EinzelTicket 6,50 € anstelle von 8,60 €.

Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen
an Straßen und Gehwegen

Das Bürgermeisteramt weist darauf hin, dass Hecken, Bäume und Sträucher auf Grundstücken entlang der Gehwege und Straßen so anzupflanzen oder zurückzuschneiden sind, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird.
Durch den unzureichenden Hecken- und Baumschnitt entstehen Gefahrenstellen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr; insbesondere Sichtbehinderungen bei hinausragenden Sträuchern und Ästen bei Straßen im Kreuzungsbereich.

Nach § 28 Straßengesetz i.V. mit § 910 BGB und dem Gesetz über das Nachbarrecht sind Grundstückseigentümer und Angrenzer verpflichtet, die über die Straßen und Wege hinausragenden Sträucher und Äste bis zur Höhe von 4,5 m zu beseitigen. Im Bereich von Geh- und Fußwegen ist eine Mindesthöhe von 2,50 m frei zu halten. Dieses sogenannte „Lichtraumprofil“ ist für eine sichere Verkehrsführung unbedingt erforderlich. Außerdem sind alle Hecken und Sträucher an Straßen oder Gehwegen auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Die Regelung des Naturschutzgesetzes, dass in der Zeit vom 01. März bis 30. September eines jeden Jahres das Schneiden von Gehölzen verbietet, greift hier nicht. Grundstückseigentümer/ innen sind im Gegenteil zu einem solchen Rückschnitt verpflichtet, handelt es sich doch um eine Maßnahme, die aus Verkehrssicherheitsgründen dringend erforderlich ist und im öffentlichen Interesse liegt.
 
Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass Gehwege auch nach durchgeführter Grundstückspflege von den entsprechenden Rückständen komplett zu reinigen sind.

Turnusmäßige Überprüfung der Straßenbeleuchtung
Meldung defekter Straßenlaternen


Ab sofort ist es möglich, über das Kundenzentrum Online der EnBW direkt auf der Internetseite der EnBW eine Störungs- oder Schadensmeldung für defekte Straßenlampen im Gemeindegebiet  abzugeben.
 
Fällt Ihnen eine Störung an der Straßenbeleuchtung auf, können Sie einfach unter:
 
www.enbw.com/strassenbeleuchtung-melden
 
eine entsprechende Meldung erstellen.
 
Wählen Sie die defekte Straßenleuchte in dem Kartenausschnitt aus und beschreiben Sie den Schaden in einem Online-Formular bzw. laden Sie entsprechende Fotos hoch. Bereits gemeldete Leuchten sind gekennzeichnet und werden angezeigt.
 
Die gemeldeten Leuchten werden dann bei der nächsten Turnusfahrt repariert. Darüber hinaus können Sie sich optional über den Fortgang der Arbeiten gerne per Email informieren lassen.

Bericht aus der Sondersitzung des Gemeinderates am 30.07.2018

Einführung der Schulsozialarbeit an der Grundschule in Ohmden

In der öffentlichen Sitzung am 16.07.2018 konnte keine Mehrheit für die Einführung der Schulsozialarbeit gefunden werden. Bei Stimmengleichheit gilt der Beschlussantrag nach den Vorschriften der GemO als abgelehnt. Nach Rücksprache mit der Kommunalaufsichtsbehörde im Landratsamt Esslingen kann der Gemeinderat einen gefassten Beschluss nach erneuter Beratung aufheben oder ändern. Eine Wartezeit von 6 Monaten, wie ursprünglich angenommen, ist nicht notwendig. Da aus den Reihen des Gemeinderats ausdrücklich eine nochmalige Behandlung des Themas und eine Aussprache hierzu gewünscht wurde, erfolgte die Einberufung einer Sondersitzung durch die Bürgermeisterin. Die Vorsitzende begrüßt Meike Kerscher, stv. Rektorin der Grundschule und Kai Katoric vom Staatl. Schulamt Nürtingen und Mitglied des Schulrates. Frau Kerscher vertritt in dieser Sitzung erneut Frau Seitz, die bis 19.08. 2018 im Krankenstand sein wird. Nach Rücksprache mit ihr wird sie auch künftig in vollem Umfang Ihres Deputates in Ohmden als Schulleiterin bleiben. Herr Katuric gibt einen Überblick über die Gesamtsituation der Schulen im Schulbezirk Nürtingen hinsichtlich der Anwendung und Einführung von Schulsozialarbeit. Für die Lehrer an den Schulen sind die Folgen der geänderten Lebensumstände eine große Herausforderung. Der Bedarf an Streitschlichtungen, Beratungen, Vermittlung zwischen Eltern, Kindern und Eltern nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, so dass weniger Zeit für den im Lehrplan vorgeschriebenen Unterricht bleibt. Frau Kerscher berichtet von alltäglichen Situationen von verbaler und auch körperlicher Gewalt an der Grundschule in Ohmden aufgrund von fehlendem Sozialverhalten, unterschiedlichen Auffassungen von Respekt aber auch aufgrund von problematischen Familienverhältnissen. Durch die Anwesenheit eines Schulsozialarbeiters von 10 Stunden in der Woche könnte die Einführung eines Klassenrates und einer Kindersprechstunde erfolgen und in enger Abstimmung mit der Schule ein auf die Bedarfe der Kinder zugeschnittenes Konzept erarbeitet werden. Nachdem der Antrag aus dem Gremium auf Befristung der Schulsozialarbeit auf zunächst drei Jahre mehrheitlich beschlossen wurde, konnte über den Antrag der Verwaltung, den Sperrvermerk im Haushaltsplan aufzuheben und die Schulsozialarbeit an der Grundschule in Ohmden zum neuen Schuljahr einzuführen, mehrheitlich beschlossen werden.
Öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 16.07.2018

Frau Bürgermeisterin Born begrüßt die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie die interessierten Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Abend an der Sitzung teilnehmen.

TOP 1
Zustimmung zur Wahl der stv. Feuerwehrkommandanten

Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ohmden am 20.01.2018 fanden turnusmäßig die Wahlen des ersten und zweiten stellvertretenden Feuerwehrkommandanten statt. Nach Ablauf der 5-jährigen Amtszeit erklärten sich Matthias Rasper und Steffen Rückschloß erneut bereit, sich für die Wahl des ersten bzw. zweiten stellvertretenden Kommandanten zur Verfügung zu stellen. Gemäß § 8 Abs. 2 des Feuerwehrgesetzes i.V. mit § 10 Abs. 2 der Feuerwehrsatzung der Gemeinde Ohmden werden die Stellvertreter von den Angehörigen der Feuerwehr auf die Dauer von 5 Jahren gewählt. Gemäß § 10 Abs. 5 der Feuerwehrsatzung wurden die Stellvertreter nach Zustimmung durch den Gemeinderat vom Bürgermeister bestellt. Frau Bürgermeisterin Born überreichte Herrn Rasper und Herrn Rückschloss mit Dank und Anerkennung die Urkunden für ihre Bereitschaft, als stv. Kommandanten zur Verfügung zu stehen.

TOP 2
Friedhof Ohmden
- Sachstandsbericht und Maßnahmenplan 2018

Frau Born begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Roland Rendler, Landschaftsarchitekt BDLA. Herr Rendler erläuterte die abschnittsweise Sanierung des Frieshofes in den Jahren 2014 bis 2017. Im Jahr 2018 stehen noch das Anlegen von Urnengräbern aus sowie die Pflanzung von Bäumen. Die Grabplatten, die durch Senkungen zu Stolperfallen geworden sind, sollen nun in den nächsten Jahren abschnittsweise eingeebnet werden. Die Mitarbeiter des Bauhofes werden diese Arbeiten hauptsächlich übernehmen können. Am 24.09.2018 findet eine Friedhofbesichtigung mit dem Gemeinderat statt, um die Baumstandorte festzulegen.

TOP 3
Einführung von Schulsozialarbeit an der Grundschule in Ohmden

Frau Bürgermeisterin Born begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Jessika Villamar Ruiz und Frau Reick vom Verein Brückenhaus sowie die stv. Rektorin der Grundschule Frau Meike Kerscher. Jessica Villamar Ruiz, Dipl. Sozialpädagogin (BA) und in der Geschäftsführung des Vereins Brückenhaus e.V. tätig, erläutert in der Sitzung ausführlich die Konzeption und stand für Fragen zur Verfügung. Stv. Rektorin Melanie Kerscher berichtete aus dem Schulalltag und erläuterte die Gründe für die Einführung der Schulsozialarbeit an der Grundschule in Ohmden. Der Bedarf an Schulsozialarbeit ist nachweisbar auch an der Grundschule in Ohmden vorhanden. Die Lehrer müssen sich diesen Bedingungen stellen. Eine Konzentration rein auf den Unterricht ist kaum möglich und die pädagogischen Kräfte kommen oft an ihre Grenzen. Der Bedarf an Beratungen, Streitschlichtungen, Klassenprojekten oder auch an einer Vermittlung zwischen Eltern, Kindern und Lehrern ist dementsprechend hoch. Gefördert werden nur Stellen mit einem Umfang von mindestens 50 % einer Vollzeitstelle, die Fachkraft kann an maximal drei Schulen eingesetzt werden. Gemeinsam mit der Gemeinde Holzmaden ist es möglich, die Schulsozialarbeit in Zusammenarbeit mit dem Verein Brückenhaus e.V. einzuführen.
Es würde sich ein Zuschuss von 25 % des Landes errechnet auf 4.175 € und ein weiterer Zuschuss von 25 % des Landkreises errechnet auf 4.175 €, insgesamt 8.350 € ergeben. Die Kosten für das Personal variieren je nach Berufserfahrung der Fachkraft, die nach TVöD bezahlt wird. Der Eigenanteil der Gemeinde Ohmden wird sich zwischen ca. 9.300 € und 14.400 € bewegen. Im Haushalt 2018 der Gemeinde ist derzeit ein Betrag in Höhe von 15.000 € mit Sperrvermerk eingestellt.
Bei der Abstimmung des Gemeinderats konnte für die Einführung der Schulsozial-arbeit an der Grundschule keine Mehrheit gewonnen werden.

TOP 4
Genehmigung von Spenden
- Pauschale Annahmeentscheidung für das 1. Halbjahr 2018

Beim Bürgermeisteramt/Gemeindekasse sind folgende Spenden eingegangen:

Lfd.Nr.  Eingang der    Name des     Spendenbetrag    Zweck der Spende
           Spende           Spenders

1         20.02.2018       Haible GmbH,      248,47 €    Sachspende    
          (Annahme         Gottl.-Stoll-                          Gemeindehalle
           GR am             Str. 9-11,
           23.04.18)          73271
                                  Holzmaden
      
2         01.03.2018      EnBW AG,            97,50 €    Sachspende
                                 Reinhold-Würth-                    Feuerwehrmützen
                                 Str. 4,
                                 71672 Marbach
                                 am Neckar
      
3        08.05.2018      Förderverein           87,00€    Geldspende
                                Kindergarten                        Kindergarten
                                und Grundschule                  Maxi-Schwimmen
                                Ohmden e.V.,
                                Schulstr. 6,
                                73275 Ohmden
      
4        11.06.2018      Volksbank            100,00€    Geldspende
                                Kirchheim –                         Kostenanteil
                                Nürtingen eG,                      Plakate f.
                                Schillerplatz 7,                    Tag der offenen Tür
                                72622 Nürtingen                  Feuerwehr Ohmden


Die Annahme der unter lfd. Nr. 2, 3 und 4 genannten Spenden wurde durch den Gemeinderat im Rahmen der Pauschalen Annahmeentscheidung beschlossen.

TOP 5
Bauvorhaben Flst. N.r 1614, Fabrikstraße 10
- Umbau des ehem. Wohn- und Wirtschaftsgebäudes

Das Grundstück befindet sich im Gewerbegebiet „Am Berbach“, rechtsgültig seit 12.07.1996. Das ehem. Landwirtschaftsgebäude soll als gewerblicher Gartenbetrieb umgenutzt und umgebaut werden. Das Vorhaben entspricht den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Am Berbach“. Das ehem. Wohnhaus soll zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge umgenutzt werden. Nach den Vorschriften des Baugesetzbuches und der Baunutzungsverordnung ist ein Wohnen im Gewerbegebiet aber nur ausnahmsweise für den Betriebsinhaber oder Aufsichtspersonen, sofern diese benötigt werden, möglich.
Nach Rücksprache mit der Unteren Baurechtsbehörde kann die erforderliche Befreiung  auf Grundlage des § 246 Abs. 10 BauGB erteilt werden (Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Gewerbegebiet), da der maßgebliche Bebauungsplan vorsieht, dass Anlagen für soziale Zwecke ausnahmsweise zugelassen werden können. Die Abweichung muss auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar sein. Das ist nach Rücksprache mit der Gewerbeaufsicht der Fall. In dem Gewerbegebiet gibt es bereits Wohnhäuser oder Wohnungen für Betriebsinhaber oder –leiter bzw. Aussichts- oder Bereitschaftspersonen, auf die bestehende Gewerbebetriebe Rücksicht nehmen müssen. Die Situation verschlechtert sich somit für die ansässigen Gewerbetreibenden nicht.  Zulässig sind nur Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge oder Asylanten. Merkmale für eine Gemeinschaftsunterkunft ist eine hohe Belegungsdichte, keine eigenständige Gestaltung der Haushaltsführung, kein eigenbestimmtes Leben (z.B. wegen gemeinsamer Benutzung von Küchen oder Sanitärräumen, Mehrbettzimmer). Wohnen kann auf der Rechtsgrundlage des § 246 Abs. 10 BauGB im Gewerbegebiet nicht zugelassen werden. Wohnen wird dann angenommen, wenn Familien in relativ kleinen Nutzungseinheiten mit eigenständiger Haushaltsführung, unabhängiger Gestaltung des häuslichen Wirkungskreises und mit mehr Privatsphäre leben können. Das wäre bauplanungsrechtlich nicht zulässig.
An die Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft sind andere Anforderungen zu stellen als an eine Betriebswohnung (z.B. Befreiung nach § 246 Abs. 10 BauGB, Fahrradstellplätze). Die Änderung erfordert deshalb eine Baugenehmigung.
Der Gemeinderat hat das Einvernehmen der Gemeinde Ohmden für die Umnutzung des ehem. Landwirtschaftsgebäudes als Gartenbaubetrieb gemäß § 36 Abs. 1 BauGB i.V. mit § 30 Abs. 1 BauGB erteilt sowie die notwendige Befreiung hinsichtlich der Umnutzung des ehem. Wohnhauses als Gemeinschaftsunterkunft gemäß § 36 Abs. 1 BauGB i.V. § 31 Abs. 2 Nr. 1 BauGB und § 246 Abs. 10 BauGB ausgesprochen.

TOP 6
Bauvorhaben Flst. Nr. 736
- Aufstellen eines Bauwagens im Pausenhof der Grundschule

Für das Grundstück Flst. Nr. 736 liegt kein qualifizierter Bebauungsplan vor. Die Beurteilung des Bauvorhabens richtet sich nach § 34 Abs. 1 BauGB, dem Einfügen in die Umgebungsbebauung. Der Bauwagen wird am Rande des Schulhofes abgestellt und soll künftig das schulische Angebot mit vorhandenem Schulgarten und Barfußpfad abrunden. Es entsteht ein „grünes Klassenzimmer“, das den Wechsel der Jahreszeiten erlebbar machen soll. Der Bauwagen soll sowohl für den Ganz- und Halbtagsunterricht als auch für die Kernzeitbetreuung sowie die Ferienbetreuung für vielfältigste Angebote und Aktionen genutzt werden. Der Bauwagen fügt sich aufgrund seiner Grundfläche und seiner Bauweise auf dem Schulhof neben der Gemeindehalle und dem Kindergarten in die Umgebungsbebauung ein.
Der Gemeinderat hat das das Einvernehmen der Gemeinde Ohmden für die Aufstellung des Bauwagens gemäß § 36 Abs. 1 BauGB i.V. mit § 34 Abs. 1 BauGB erteilt.

TOP 7
Breitbandversorgung
- Beitritt zu einem Zweckverband für die Breitbandversorgung und Teilnahme an
   einer regionalen Kooperation zum Breitbandausbau mit der Deutschen Telekom

Für einen schnellen Wissens- und Informationsaustausch sind leistungsfähige Breitbandnetze eine unbedingte Voraussetzung. Diese tragen zu wirtschaftlichem Wachstum und einer positiven Entwicklung von Kommunen bei. Eine gute Breitband-Versorgung zählt mittlerweile zu den wesentlichen Standortfaktoren und gewinnt sowohl für Unternehmen als auch für Bürgerinnen und Bürger zunehmend an Bedeutung. Die Landkreise in der Region Stuttgart und die Landeshauptstadt Stuttgart arbeiten bereits seit 2014 an einer gemeinsamen Verbesserung der Breitbandverfügbarkeit in der Region Stuttgart. 2016 wurde im Schulterschluss eine Backboneplanung in Auftrag gegeben. Diese Masterplanung zeigt auf, wo Lückenschlüsse erforderlich sind, um in jede Kommune der Region Stuttgart gigabitfähige Glasfaserleitungen zu bringen und damit eine flächendeckende Basis für die voranschreitende Digitalisierung zu gewährleisten. Der regionale Schulterschluss, der Gleichschritt und die Bekennung der Stadt Stuttgart sowie der Landkreise ein regionales Backbone in öffentlicher Hand zu errichten und zum Betrieb auszuschreiben führte zu einem Umdenken der großen Telekommunikationsunternehmen und zu einer Abkehr der bisherigen Ausbaustrategien. Die deutsche Telekom wird gemeinsam mit der Region Stuttgart, der Landeshauptstadt, den fünf Landkreisen und den 179 Kommunen das Glasfasernetz ausbauen. Dies vereinbarten die Telekom und die Vertreter der Kommunen und die Region in einer Absichtserklärung am 2. Juli 2018. Die Telekom werde 220 Millionen Euro in den Landkreis investieren. Ab dem Sommer wird die Telekom mit jeder Kommune individuelle Pläne erarbeiten. Bis zum Jahresende soll aus der Absichtserklärung ein Kooperationsvertrag werden. Zunächst soll eine regionale Service- und Dienstleistungs-GmbH gegründet werden, die mit der Telekom einen Rahmenvertrag abschließt. Der Kreis Esslingen wird einer der sieben Gesellschafter sein. Die Kommunen können davon profitieren, wenn Sie Mitglied in einem Zweckverband werden, der auf Kreisebene gegründet werden soll. Der Gemeinderat stimmte dem Beitritt zum Kreiszweckverband und der Teilnahme an einer regionalen Kooperation zum Breitbandausbau mit der Deutschen Telekom zu.

TOP 8
Finanzzwischenbericht
Kämmerer Michael Nagel informiert den Gemeinderat über den aktuellen Stand und über mögliche noch zu erwartende Veränderungen der Gemeindefinanzen. Im Gegensatz zum Jahr 2017 sind im Jahr 2018 voraussichtlich Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer zu verzeichnen, welche das ordentliche Ergebnis entsprechend belasten. Nach aktuellem Stand können diese Einnahmeausfälle zum größten Teil durch Mehreinnahmen im Bereich Gebühreneinahmen sowie bei den Schlüsselzuweisungen ausgeglichen werden. Darüber hinaus können nach aktuellem Stand im Bereich Aufwendungen Einsparungen erzielt werden, welche das ordentliche Ergebnis positiv beeinflussen. Statt einem geplanten negativen ordentlichen Ergebnis mit – 4.600 € kann voraussichtlich ein positives ordentliches Ergebnis mit rund 25.000 € verbucht werden. Dies führt dazu, dass der Stand der Rücklage des ordentlichen Ergebnisses um weitere rund 25.000 € zunimmt. In der Planung für 2018 ist man noch von einem Rückgang in Höhe von – 4.600 € ausgegangen. Auch Dank der positiven Veränderungen im Finanzhaushalt 2018 verbessert sich das Gesamtergebnis. Die Folge ist, dass der Rückgang des Bestands der liquiden Mittel voraussichtlich um rund 15.000 € geringer sein wird als geplant. Allerdings ist im Jahr 2018 die (auch bereits in den Vorjahren eingeplante) Darlehensaufnahme unvermeidbar. In den Vorjahren konnte diese Kreditaufnahme aufgrund von deutlichen Mehreinnahmen (insbesondere Gewerbesteuer und Finanzausgleich) noch vermieden werden. Zusammenfassend lässt sich sagen und es bleibt zu hoffen, dass sich die Gewerbesteuererträge in diesem Jahr noch etwas erholen und die konjunkturelle Lage weiterhin stabil bleibt, sodass spätestens im Jahr 2019 wieder mit höheren Gewerbesteuereinnahmen gerechnet werden kann.



Die Gemeinde Ohmden sucht Paten zur
Verschönerung des Ortsbildes

 
Foto 1
Wem die Bäume, Grünflächen und Pflanzbeete in Ohmden am Herzen liegen und wer aktiv an ihrem Schutz und Ihrer Pflege mitarbeiten möchte, kann sich an die Gemeindeverwaltung wenden.
 
Die Gemeinde vergibt ab sofort Patenschaften für Bäume, Baumbeete, Pflanzbeete, Grünflächen und Bänke im Innenbereich sowie Spielgeräte auf Spielplätzen.
 
Obwohl Bäume und Pflanzen im Gemeindegebiet oft unter sehr ungünstigen Lebensbedingungen, eingeengt in Beton und Asphalt, im Straßenraum ihren Platz behaupten müssen, erfüllen Sie trotzdem ihre positiven Wirkungen für die Allgemeinheit.
 
Beispielsweise sind Bäume Sauerstofflieferanten, Schattenspender, binden Staub und Kohlendioxid aus der Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, senken die Temperatur und mindern den Lärm im Ort.
 
Außerdem sind gepflegte Grünflächen ein schöner Anblick sowohl für die Ohmdener Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste der Gemeinde.
 
Als Gegenleistung können Paten aktiv dazu beitragen, die Bedingungen für Bäume, Grünpflanzen und Blumen zu verbessern. Zu dem künftig jährlich stattfindenden  Abend des Ehrenamts werden die Paten persönlich eingeladen und erhalten ein kleines Präsent.
 
Bei vielen hundert Bäumen, unzähligen Pflanzbeeten und einer Vielzahl an größeren und kleineren Grünflächen im Ortsgebiet ist es den Bauhofmitarbeitern unmöglich, gerade in den Sommermonaten allgegenwärtig zu sein.
 
Die Paten unterstützen durch ihren Beitrag sowohl die Gemeinde Ohmden mit allen Bürgerinnen und Bürgern als auch – allen voran – die Umwelt.
 
Pate werden kann jeder: Privatpersonen, Vereine und Gemeinschaften. Der Pate muss allerdings grundsätzlich dazu bereit sein, die ganzjährige Pflege und Betreuung für die jeweilige Fläche zu übernehmen.
 
Zu solch einer Betreuung gehören auch die Bewässerung von Bäumen bei Trockenheit, die Pflege von Blumen- und Pflanzbeeten, das Mähen von kleineren Grünflächen, sowie die Überwachung und Meldung bei Spielplätzen und die Instandsetzung und Streichen von Bänken.
 
Vor Ort kann dies der Einzelne oft besser tun als die Gemeindeverwaltung, da sich das „Patenkind“ oftmals in unmittelbarer Nähe eines Hauses befindet.
 
Die Mitarbeiter des Bauhofes freuen sich auf Ihre Unterstützung und stehen den Paten mit fachmännischem Rat zur Seite.
 
Wer Interesse an der Übernahme einer solchen Patenschaft hat, kann das umseitig abgedruckte Formular ausfüllen und bei der Gemeindeverwaltung abgeben oder sich mit Frau Bürgermeisterin Born, Tel. Nr. 07023/9510-10 oder per E-Mail bmborn@ohmden.de in Verbindung setzen, gerne aber auch persönlich in der Bürgersprechstunde vorsprechen.
 
Bekannterweise gibt es bereits Bürgerinnen und Bürger in Ohmden, die seit vielen Jahren „Paten“ für die Umwelt sind. Bitte melden auch Sie sich mittels dem Formular unter Angabe Ihres „Patenkindes“, das Sie seit vielen Jahren hegen und pflegen.
 
Paten leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und helfen mit ihrer Pflege das Ortsbild zu verschönern. Machen Sie mit!


Straßenbeleuchtung in Ohmden
LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Ohmden
Förderung Investiver Klimaschutzmaßnahmen
(Förderkennzeichen 03K04757)
Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative



Logos Umstellung Straßenbeleuchtung
Ein Großteil der Straßenbeleuchtung wurde in der Gemeinde Ohmden auf LED- Leuchtkörper umgerüstet. Hierbei wurden ca. 161 Straßenleuchten umgerüstet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und zur dauerhaften Senkung der laufenden Kosten geleistet. Hierdurch werden ca. 80% des Energieverbrauchs reduziert.
 
Die Maßnahme wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau- und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert. Der Bewilligungszeitrum umfasst den 01. März 2017 bis 28. Februar 2018.
 
„Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist der Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH aus Berlin – Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit https://www.ptj.de/klaschutzinitiative-kommunen
Logo Straßenbeleuchtung