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Aktuelles

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderats

am Montag, 21. Juni 2021, um 19.00 Uhr in der Gemeindehalle


Tagesordnung:

Öffentliche Beratungen


1. Kinderbetreuungseinrichtungen

- Berichte Tigernest, Naturkindergarten und

  Wiestalkindergarten


2. Bauvorhaben Flst. Nr. 1310, Carl-Scheufelen-Straße

- veränderte Erstellung des am 26.11.2018 genehmigten

  Bauvorhabens


3. Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes


Die Bevölkerung ist recht herzlich eingeladen.

Die Bestuhlung in der Gemeindehalle erfolgt mit ausreichendem Sicherheitsabstand. Eine Sitzungsteilnahme ist nur möglich bzw. wünschenswert, wenn Sie keine Erkältungssymptome haben bzw. sich vollständig gesund fühlen. Bitte beachten Sie, dass beim Betreten der Gemeindehalle bis zur Einnahme des Sitzplatzes eine medizinische Maske zu tragen ist.

Sitzungsunterlagen können unter gemeinde@ohmden.de angefordert werden.

Eine nichtöffentliche Sitzung geht voraus und schließt sich an.


gez. Barbara Born

Bürgermeisterin


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Aktuelle Öffnungszeiten des Rathauses

 
Das Rathaus in Ohmden ist an folgenden Tagen für Sie geöffnet:
 
Dienstags                               von   14.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag von   8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
 
Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Corona-Pandemie das Betreten des Rathauses für Bürgerinnen und Bürger nicht oder nur eingeschränkt möglich sein wird. Es ist daher eine vorherige Anmeldung bzw. Terminvereinbarung notwendig. Sie erreichen uns telefonisch unter 07023/9510-0, per E-Mail unter gemeinde@ohmden.de und schriftlich unter Gemeinde Ohmden, Hauptstraße 18, 73275 Ohmden.
 
Ein Betreten des Rathauses ist nur mit einer geeigneten Mund- und Nasenmaske zulässig.
 
 
Gemeindeverwaltung Ohmden

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Ferienbetreuung in den Sommerferien

Es sind noch Plätze frei! Die Sommerferienbetreuung in der Grundschule findet dieses Jahr in der KW 34, 35 und 36 statt.

Die Anmeldung ist auch für Schüler der 5. und 6. Klasse möglich. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2021.

Anmeldeformular 


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Hausmüll in den Hundekotstationen

In den letzten Wochen stellten die Mitarbeiter des Bauhofes vermehrt fest, dass die Hundekotstationen zur Entsorgung von Hausmüll (insbesondere Windeln) benutzt werden. Da die Müllbehälter somit überfüllt sind werden die Hundekotbeutel neben den Behältern abgelegt und müssen teilweise aus hohem Gras vom Bauhof eingesammelt werden. Wir appellieren an die Bevölkerung, die Hundekotstationen der eigentlichen Bestimmung zu überlassen und sonstigen Restmüll entsprechend zu entsorgen, vielen Dank.

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    Wappen

Mitarbeiter*innen als Aushilfe für die Grünpflege gesucht (m/w/d)

Für die aktive Mitarbeit bei der Pflege von öffentlichen Grünflächen suchen wir ab sofort Aushilfen, die Erfahrung in der Pflanzenpflege und eine gesundheitliche Eignung für Arbeiten im Freien bei allen Witterungsbedingungen vorweisen können.

ir bieten eine Beschäftigung auf Stundenbasis (450 €/Minijob).

Die Bezahlung erfolgt je nach Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 3 TVöD.

Sie möchten unserem Bauhofteam den Rücken stärken ? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Für Fragen steht Ihnen Bauhofleiter Roland Blum gerne zur Verfügung (0151/15947464).

Gemeinde Ohmden

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Vorübergehende verkehrsrechtliche Anordnungen

Zur Durchführung von Maßnahmen im Straßenraum (z.B. Aufgrabungen, Gerüststellung, Stellen eines Baukrans, Ablagerungen von Baumaterial, das Abstellen eines Containers oder Halteverbote für einen Umzug) oder Veranstaltungen (z.B. Hocketse, Festumzüge, Sportveranstaltungen), die Auswirkungen auf den Straßenverkehr öffentlicher Straßen, Wege, Gehwege und Plätze haben, ist bei der Gemeindeverwaltung eine vorübergehende verkehrsrechtliche Anordnung (VKA) zu beantragen.  

Die Gemeindeverwaltung bittet darum, Anträge auf vorübergehende Verkehrsregelung/Sondernutzung aus Anlass einer Baumaßnahme mindestens 2 Wochen vor Beginn der Maßnahme und aus Anlass einer Veranstaltung mindestens 4 Wochen vorher beim Bürgermeisteramt einzureichen.

Die Bearbeitung der Anträge bedarf einer Überprüfung des Vorhabens und möglichen Weiterleitung an andere Behörden, die vorab über den Antrag informiert werden müssen. Muss der genehmigte Zeitraum verlängert werden, ist diese Verlängerung ebenso rechtzeitig zu beantragen.

Grundsätzlich gilt: Je umfangreicher die Auswirkungen auf den örtlichen und überörtlichen Verkehr sind (zum Beispiel durch Umleitungen), desto früher ist der Antrag zu stellen.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Ohmden, Telefon 07023/9510-0.

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Während der Vegetationszeit ist das Betreten von

Äckern und Wiesen nicht erlaubt

Auf unseren Äckern und Wiesen sprießt und blüht es wieder. Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass besonders während der Vegetationszeit von April bis Oktober, die von der Landwirtschaft bewirtschafteten Äcker und Wiesen nicht als Spielflächen für Kinder oder als Aufenthalts- und Freifläche für Tiere, insbesondere Hunde, genutzt werden dürfen. Auch begeben sich uneinsichtige Personen selbst in Gefahr, wenn z. B. eine Wiese abgemäht wird.

Im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, das Betretungsverbot zu beachten und Eltern ihre Kinder entsprechend anzuweisen.

Unsere Kulturlandschaft ist darauf angewiesen, dass sie von den Landwirten bewirtschaftet und gepflegt wird. Ohne den enormen Arbeitseinsatz der Landwirte würde uns kein so schönes und gepflegtes Landschaftsbild erfreuen. Bitte benutzen Sie deshalb nur die Wege und nehmen auf die Kulturflächen der Landwirte Rücksicht! Hunde sind an der Leine zu führen und dürfen Ihr „Geschäft“ nicht auf den bewirtschafteten Flächen verrichten. Dies kann schwerwiegende Folgen haben: Wenn Hundehalter meinen, eine Wiese sei noch der beste Platz, wo der Vierbeiner sein „Geschäft“ verrichten kann, dann liegt ein Irrtum vor. Über das Heu gelangt der Kot in den Futterkreislauf. Bei stärkerer Geruchsbelästigung weigert sich das Vieh, die Nahrung aufzunehmen. Schwerwiegender aber ist, dass in den Ausscheidungen Keime enthalten sein können, die z.B. bei Rindern Krankheiten auslösen kennen.

Bei all den Hundehalterinnen und Hundehaltern, die die Hundetoiletten nutzen und dafür Sorge tragen, dass das „Geschäft“ ihres Hundes wieder mitgenommen und in dem heimischen Mülleimer entsorgt wird, bedanken wir uns für ihr vorbildliches Verhalten.

Leider ignorieren Erwachsene und in der Folge auch Kinder immer wieder das Betretungsverbot von Wiesen und Feldern während der Vegetationszeit. Dies führt verständlicherweise dazu, dass diejenigen, die in mühevoller Arbeit zuvor ihre Kulturen angelegt haben, enttäuscht und empört sind, wenn diese mutwillig beschädigt werden.

Wir bitten Sie daher eindringlich darum, das Betretungsverbot zu respektieren.

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Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen

an Straßen und Gehwegen

Zurückschneiden_Hecken_Straeucher_Baeume

Das Bürgermeisteramt weist darauf hin, dass Hecken, Bäume und Sträucher auf Grundstücken entlang der Gehwege und Straßen so anzupflanzen oder zurückzuschneiden sind, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird.

Durch den unzureichenden Hecken- und Baumschnitt entstehen Gefahrenstellen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr; insbesondere Sichtbehinderungen bei hinausragenden Sträuchern und Ästen bei Straßen im Kreuzungsbereich.

Nach § 28 Straßengesetz i.V. mit § 910 BGB und dem Gesetz über das Nachbarrecht sind Grundstückseigentümer und Angrenzer verpflichtet, die über die Straßen und Wege hinausragenden Sträucher und Äste bis zur Höhe von 4,5 m zu beseitigen. Im Bereich von Geh- und Fußwegen ist eine Mindesthöhe von 2,50 m frei zu halten. Dieses sogenannte „Lichtraumprofil“ ist für eine sichere Verkehrsführung unbedingt erforderlich. Außerdem sind alle Hecken und Sträucher an Straßen oder Gehwegen auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Die Regelung des Naturschutzgesetzes, dass in der Zeit vom 01. März bis 30. September eines jeden Jahres das Schneiden von Gehölzen verbietet, greift hier nicht. Grundstückseigentümer/ innen sind im Gegenteil zu einem solchen Rückschnitt verpflichtet, handelt es sich doch um eine Maßnahme, die aus Verkehrssicherheitsgründen dringend erforderlich ist und im öffentlichen Interesse liegt.

Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass Gehwege auch nach durchgeführter Grundstückspflege von den entsprechenden Rückständen komplett zu reinigen sind.


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 Satzung Jagdgenossenschaft Ohmden

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Sanierung Ohmden "Ortsmitte"

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Naturkindergarten am Bergwald 

Start März 2021

Infos Naturkindergarten
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    Bericht aus der Gemeinderatsitzung am 17.05.2021

TOP 1

Freiwillige Feuerwehr

- Vergabe Atemschutzgeräte

Für den Austausch der Atemschutzgeräte sind im Haushaltsplan der Gemeinde 25.000 Euro eingestellt. Da in der Zentralen Atemschutzwerkstatt in Kirchheim/Teck nur die Geräte der Hersteller Dräger und MSA Auer geprüft werden, fiel die Auswahl auf den günstigeren Hersteller Dräger. Es wurden Angebote von drei Anbietern einge­holt, die alle erfreulicher­weise deutlich unter den 25.000 Euro blieben. Der Gemeinderat konnte der Vergabe an die günstigste Bieterin Fa. Albert Ziegler GmbH zum Angebots­preis von 18.918,36 Euro brutto zustimmen.                             


TOP 2

Sanierungsgebiet „Ortsmitte“

- Vorstellung der Ergebnisse der Eigentümerbefragung sowie der Träger öffentlicher Belange                                 

Frau Dauben von der STEG Stadtentwicklung stellt die Ergebnisse der vorberei­tenden Untersuchungen vor. Diese haben ergeben, dass im Untersuchungs­gebiet städtebauliche Missstände, z.B. sanierungsbedürftige Straßenräume, geringe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, schlechter Zustand des Pausenhofes etc. vorliegen, zu deren Behebung Sanierungsmaßnahmen nach dem besonderen Städtebaurecht des Baugesetz­buches erforderlich sind. Die STEG empfiehlt, die attraktiven innerörtlichen Bebauungsmöglichkeiten zu aktivieren, die bestehende Bau­substanz und Ortsstruktur zu modernisieren und die öffentlichen Räume zu quali­fizieren.

Insgesamt wurden Eigentümer von 95 Gebäuden schriftlich befragt. Davon wurden 53 Fragebögen zurückgesendet. Aufgrund dieser guten Rücklaufquote von 56 % kann festgehalten werden, dass die Mitwirkungsbereitschaft gegeben ist. So erklärten 24 % der an der Befragung teilnehmenden Eigentümer ihre Mitwirkungsbereitschaft hinsichtlich der Erneuerung ihrer Gebäude. 5 % der befragten Eigentümer möchten einen Abbruch mit anschließender Neubebauung vornehmen. Es antworteten 26 % der Eigentümer, dass sie derzeit keine Maßnahmen beabsichtigen bzw. keine Veränderung wünschen.

Insgesamt 52 % der Befragten wünschen sich eine Verbesserung der Wohnverhält­nisse. Ein Großteil steht einer Aufwertung der Ortsmitte in Ohmden positiv gegen­über. Demnach antworteten fast alle Befragten, dass eine Sanierung dringend oder zumindest teilweise notwendig ist.

Über den Erfolg der Sanierungsmaßnahmen entscheidet letzten Endes die Mit­wir­kungsbereitschaft der Privateigentümer. Die betroffenen Eigentümer äußerten sich in der schriftlichen Befragung grund­sätzlich positiv zur bevorstehenden Sanierung. Neben den Befragungen im Untersuchungsgebiet wurden auf Anfrage die Gebäude Karlstraße 5, Hauptstraße 49 und Böhmlestraße 8 und 14 mit in die Untersuchung aufgenommen.

Auch die Träger öffentlicher Belange wurden um ihre Stellungnahmen gebeten. Die bisher eingegangenen Planungsanregungen konnten weitestgehend im vorliegenden Sa­nierungs­konzept berück­sichtigt werden. Träger, welche den Wunsch nach „weiterer Beteiligung“ äußerten, werden im Rahmen der weiteren Sanierungsvorbereitung mit eingebunden.

Der Gesamtförderrahmen für die Sanierungsmaßnahme “Ortsmitte Ohmden“ beträgt 1.333.333 Euro. Von diesem Betrag trägt das Land 60% und die Gemeinde 40% der anfallenden Kosten.

Für das Untersuchungsgebiet wurden sanierungsbedingte Kosten in Höhe von ca. 2.477.500 Euro ermittelt. Ein Großteil der veranschlagten Kosten umfasst dabei die öffentlichen Erschließungsmaßnahmen entlang der Hauptstraße und in den Seiten­bereichen sowie die flächenhaft zu verankernden privaten Erneuerungsmaßnahmen und Erneuerung kommunaler Gebäude.

Der voraussichtlich benötigte finanzielle Rahmen für die Sanierungsmaßnahme “Ortsmitte Ohmden“ übersteigt den zur Verfügung stehenden Förderrahmen um 1.144.167 Euro.

Abhängig vom gewährten Förderrahmen wird die Gemeindeverwaltung eine Priorisierung der geplanten Sanierungsmaßnahmen vornehmen, um dem bewilligten Gesamtförderrahmen gerecht zu werden. Die Aufwertungen der Straßen und Wegeverbindungen werden zunächst zurückgestellt, wodurch sich die benötigten Finanzmittel im Bereich der Ordnungsmaßnahmen (Erschließungsmaßnahmen) wesentlich reduzieren.

Der Gemeinderat war aufgrund Befangenheit und Abwesenheit von insgesamt sechs Gemeinderäten nicht beschlussfähig und konnte vom vorgetragenen Sachverhalt Kenntnis nehmen. Der Tagesordnungspunkt wird in einer der nächsten Sitzungen erneut beraten und beschlossen.


TOP 3

Sanierung „Rathaus“

- Vorstellung der Detailplanung

- Beauftragung Wild-Architekten PartGmbB  

In der Gemeinderatsitzung am 21.10.2019 entschied sich der Gemeinderat hinsichtlich der Fassadengestaltung für die Beibehaltung des Sichtfachwerks. Die bereits im Dezember 2018 erstellte Kostenschätzung wurde aktualisiert und geht nun von Kosten in Höhe von 296.890 Euro aus, was einer rd. 10%igen Kostensteigerung entspricht.

Die neue Heizungsanlage erfolgt auf Basis eines Pellet-Brennwertkessels, wobei die Fa. Rapp + Ewert aus Ostfildern das günstigste Angebot mit 50.932 Euro brutto vorlegt.

Die Möblierung Bürgerbüro im EG, Büros im OG und Sanierung der Garage und Pelletsheizung inklusive Nebenkosten ergeben insgesamt geschätzte Kosten in Höhe von rd. 50.700 €. Dazu kommen noch die Honorarkosten in Höhe von rd. 38.000 Euro brutto inklusive Nebenkosten. Die vorgelegte Gesamtkostenschätzung beläuft sich auf 399.565,72 €. Im Haushaltsplan der Gemeinde sind insgesamt 380.000 € an Haushaltsmitteln veranschlagt. Die Förderhöhe für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses beträgt 85 % der förderfähigen Kosten. Unter Zugrundelegung des Anteils der Gemeinde von 40 % und des Landes von 60 % ergibt sich eine effektive Förderquote von 51 %. Das Regierungspräsidium hat der Planung und Ausschreibung sowie der Vergabe der Gewerke für die Rathaussanierung bereits zugestimmt.

Der Gemeinderat nahm zustimmend Kenntnis von der vorgestellten Sanierungs­planung und vergab die Architektenleistung an das Büro Wild Architekten PartGmbB aus Wendlingen und die Ingenieurleistungen für den Einbau der neuen Heizungsanlage an das Büro Rapp+Ewert aus Ostfildern.


TOP 4

Zweckverband „Gemeinsamer Gutachterausschuss im Landkreis Esslingen“

- Beitritt der Gemeinde Ohmden

Seit 01.03.2020 besteht eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übertragung der Aufgabe der Gutachterausschüsse der Städte und Gemeinden Weilheim an der Teck, Bissingen, Holzmaden, Ohmden, Lenningen, Owen und Erkenbrechtsweiler. Allerdings erfüllt auch der bisherige gemeinsame Gutachterausschuss des Verwaltungsraumes Weilheim und Lenningen mit rund 750 Kauffällen diese Vorgabe nicht.

Neben der Erwartung rechtssicherer Bodenrichtwerte und Grundstückswerter­mittlungen erfordert nun auch die bundesweite Grundsteuerreform von der Gerichtsbarkeit akzeptierte Grundlagen für die Einheitswertbescheide, die ein Gutachterausschuss ebenfalls nur dann liefern kann, wenn er die genannten Vorgaben erfüllt. Die Neubewertung der Grundsteuer basiert nach dem neuen Landesgrundsteuer­gesetz vom 4. November 2020 neben der Grundstücksfläche explizit auch auf dem Bodenrichtwert. Nach der amtlichen Vorabinformation der beiden Ministerien für Finanzen, sowie für ländlichen Raum und Verbraucherschutz werden ausnahmslos Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2022 benötigt. Die Neubewertung erfolgt zum Stichtag (01.01.2022) für die Hauptveranlagung auf den 1. Januar 2025 (§ 15 LGrStG).

Daher sind verstärkt weitere, interkommunale Kooperationen in ausreichender Größenordnung anzustreben. Im Landkreis Esslingen soll hierzu ein landkreisweiter Gutachterausschuss als Zweckverband gegründet werden. Mit Ausnahme der Stadt Esslingen haben die verbleibenden 43 Städte und Gemeinden ihr Interesse signalisiert, sodass ein Gutachten über die Machbarkeit in Auftrag gegeben wurde. Parallel dazu wurde in Arbeitsgruppen eine mögliche Verbandssatzung ausgearbeitet sowie erste Überlegungen zur Übernahme von Vorsitz und Geschäftsstelle. Da das Know-How aus den einzelnen Kommunen bzw. Regionen nicht verloren gehen soll, haben die teilnehmenden Gemeinden ein Vorschlagsrecht zur Besetzung der Gutachter. Die bisherige Geschäftsstelle des Gutachterausschusses wird in die neue Verbandsstruktur überführt werden. Künftig werden somit alle Arbeiten des Gutachterausschusses inkl. der Erstellung von Verkehrswert­gutachten über den neu zu gründenden Zweckverband „Gutachterausschuss des Land­kreises Esslingen“ erledigt.

Der Gemeinderat konnte dem Beitritt zu dem zu gründenden Zweckverband „Gemeinsamer Gutachterausschuss im Landkreis Esslingen“ zustimmen.


TOP 5

Neuausrichtung Gutachterausschuss

-       Aufhebung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung

-       Aufhebung der Erstreckungssatzung

Mit dem unter TOP 4 beschlossenen Beitritt zum Zweckverband „Gemeinsamer Gutachterausschuss im Landkreis Esslingen“ wird der zum 01.03.2020 gegründete bisherige gemeinsame Gutachterausschuss des Verwaltungsraumes Weilheim und Lenningen obsolet.

Der Gemeinderat hebt die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übertragung der Aufgaben der Gutachterausschüsse der Städte und Gemeinden Weilheim, Bissingen, Holzmaden, Ohmden, Lenningen, Owen und Erkenbrechtsweiler auf die Stadt Weilheim an der Teck sowie die auf das Gebiet des Gemeindeverwaltungsverbandes Lenningen erlassene Erstreckungssatzung zum 30.06.2021 auf.


TOP 6

Bauvoranfrage Flst. Nr. 1884, Weitgaßstraße

- Teilabbruch und Anbau an das bestehende Gebäude  

Das Grundstück befindet sich im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplanes Weitgaßbett, rechtsgültig seit 21.02.1971. Die Bauherren planen den Teilabbruch des bestehenden Wohnhauses, um einen separaten Gebäudeteil anzubauen, so dass ein Doppelhaus entsteht. Die Festsetzungen des Bebauungsplanes sind mit dem Neubau eingehalten, lediglich für die Dachneigung ist eine Befreiung erforderlich.

Der Gemeinderat erteilt das kommunale Einvernehmen sowie die Befreiung hinsichtlich der abweichenden Dachneigung.


TOP 7

Bauvorhaben Flst. Nr. 407/2, Holzmadener Straße                                         

- Umbau Dachgeschoß mit Dachgaube

Das Grundstück befindet sich in einem Gebiet, für das kein qualifizierter Bebauungsplan vorliegt. Die Beurteilung des Bauvorhabens richtet sich nach § 34 BauGB.

Die Bauherrin plant den Umbau des Dachgeschosses des gewerblichen Betriebsteiles mit dem Einbau mehrerer Büros. Der Gemeinderat konnte das Einvernehmen für das Bauvorhaben erteilten.


TOP 8

Bauvorhaben auf Flst. Nr. 755, Schulstraße

- Wohnhausanbau an best. Gebäude, Neubau Garage

Das Grundstück befindet sich in einem Gebiet, für das kein qualifizierter Bebauungsplan vorliegt. Es ist lediglich eine Baulinie aus dem Jahr 1952 vorhanden. In diesem Baulinienplan ist jedoch bereits eine überbaubare und eine nichtüberbaubare Fläche festgelegt. Die Beurteilung des Bauvorhabens richtet sich demnach nach § 34 BauGB.

Der Bauherr plant den Abbruch des vorhandenen Stalls und der Garage. Die neue Garage, Geräteschuppen, Windfang und Terrasse befinden sich in der überbaubaren Fläche. Der straßenseitig geplante Balkon soll in der nichtüberbaubaren Fläche errichtet werden. Der neue Stall, der an gleicher Stelle errichtet werden soll, befindet sich ebenfalls in der nichtüberbaubaren Fläche. Der Gemeinderat konnte das Einvernehmen der Gemeinde für die Garage, Terrasse, Geräteschuppen und Windfang erteilen. Für den geplanten Balkon straßenseitig in der Bauverbotsfläche konnte das Einvernehmen nicht erteilt werden, da darüber hinaus ein Abstandsverstoß vorliegt.


TOP 9

Bauvorhaben auf Flst. Nr. 1778/5, Fabrikstraße

- Neubau einer Lagerhalle mit Einfamilienhaus

Das Grundstück befindet sich im Gewerbegebiet „Am Berbach“, rechtsgültig seit 12.07.1996.

Das Bauvorhaben wurde bereits in den Sitzungen am 17.02.2020 und am 19.10.2020 beraten und negativ beschieden, da der Gemeinderat die Unterordnung von Wohnnutzung in Bezug zur Gewerbenutzung nicht anerkennen konnte.

Nach Prüfung der Sach- und Rechtslage durch das Landratsamt Esslingen wurde das Bauvorhaben als genehmigungsfähig erachtet. Das Einvernehmen der Gemeinde wurde zu Unrecht versagt. Bevor das Landratsamt das Einvernehmen der Gemeinde ersetzen wird, wurde diese gebeten, erneut über die Bausache zu entscheiden. Der Beschluss hierüber wurde im digitalen Verfahren gefasst und wurde in öffenlticher Sitzung bekanntgegeben:

Der Gemeinderat hat das Einvernehmen der Gemeinde Ohmden für das Bauvorhaben erneut nicht erteilt.   


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Fortschreibung Kindergartengebühren

Fortschreibung Kindergartengebühren


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Nachbarschaftshilfe




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Trinkwasseranalyse 2020 der Landeswasserversorgung

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